Body
Trance: Seminar 4: Eye Movement Reintegration (EMR) und Körperarbeit – Ein
wirksames Duo bei Traumafolgestörungen
Es heißt, die
Augen seien das Fenster zur Seele. Die Arbeit mit Augenbewegungen kann ein
effektiver Weg sein, um tiefere Ebenen von Dissoziation und Dysregulation in
der Physiologie traumatisierter Klientinnen und Klienten zu erreichen. Es ist
allgemein bekannt, dass die Augen während traumatischer Stressreaktionen eine
wichtige Rolle spielen und sowohl Emotionen als auch die Physiologie
beeinflussen. Die Kombination dieser Techniken – einschließlich der langsamen
Augenfolgebewegungen aus der Eye Movement Integration (EMR) und Somatic
Experiencing™ (SE) – kann ein wirksamer Ansatz sein, um die lähmenden
Auswirkungen von Trauma zu lösen. Auf diese Weise können Körper und Geist
effektiv angesprochen werden, um das zu tun, wozu sie bestimmt sind: sich
selbst zu heilen. Eye Movement Reorganisation (EMR) ist eine schnelle, kurze
und effektive Technik, die sowohl bei akuten Stressreaktionen als auch bei
posttraumatischen Belastungsreaktionen eingesetzt werden kann.
Der Workshop ist
so strukturiert, dass Fachleute eine schnelle und wirksame
Interventionsstrategie erlernen, um Trauma und Dissoziation zu behandeln.
Verschiedene Augenbewegungen werden eingesetzt, um traumatische Erfahrungen zu
erkunden, zu reintegrieren und wirksam zu lösen. Ein wichtiges Ziel ist es, den
Klientinnen und Klienten zu helfen, Ressourcen wieder zu erschließen, Kohärenz
zu fördern und sie in den Fluss zu bringen.
Teilnehmende
benötigen weder Vorerfahrung noch Ausbildung in Augenbewegungstherapien. Sie
erhalten ein detailliertes Protokoll zur Durchführung der Behandlung.
Der Workshop folgt
einem Vortrags-, Demonstrations- und Übungsformat. Die Teilnehmenden verbringen
den Großteil ihrer Zeit mit direkter Erfahrung und erwerben dabei umfassende
Kenntnisse in verschiedenen Techniken. Der Workshop ist daher eine anregende
Mischung aus theoretischem, stellvertretendem und erfahrungsbasiertem Lernen.
Der
Workshop findet in deutscher Sprache statt